Kurzer Rückblick

Seit Ostern war ich nur mehr oder weniger konsequent. Die Mahlzeiten waren überwiegend konform, aber wir haben im Moment einfach zu viel Naschzeugs im Haus. Da fällt es mir immer am schwersten, NEIN zu sagen. Aber damit ist jetzt Schluss:

Naschkiste

Die Kiste wird jetzt erst mal weg, zu meinem Mann ins Arbeitszimmer gepackt. Aus den Augen, aus dem Sinn, so hoffe ich.

Die Quittung dafür habe ich auch prompt bekommen: 1,4 kg Plus auf der Waage.

Trotzdem habe ich einen anderen kleinen Erfolg zu verbuchen, wir waren nämlich am Samstag shoppen und ich hab den ganzen Nachmittag mit nur einer kurzen Pause überstanden. Ok, danach war ich ziemlich platt. Zur Belohnung haben wir (konform) gegrillt, das gute Wetter muss man schließlich ausnutzen. Hattet ihr auch ein tolles Wochenende?

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4 Gründe, warum du deine Waage getrost wegwerfen kannst

An wie viele gute Momente mit deiner Waage kannst du dich erinnern?
Klar, immer wenn sie weniger anzeigte als in der Woche davor, hast du Luftsprünge gemacht. Was aber, wenn das Gewicht gleich blieb oder die Waage es sogar wagte, mehr als vorher anzuzeigen? Dann ist der Tag bereits gelaufen, noch bevor er richtig angefangen hat.

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1. Dein Gewicht sagt nichts über deine Figur aus

Muskeln sind schwerer als Fett. Diesen Satz haben wir vermutlich alle schon oft genug gelesen oder gehört. Aber es stimmt. Natürlich baut man nicht innerhalb von einer Woche so viele Muskeln auf, dass man dieses direkt mit einem Plus auf der Waage quittiert bekäme. Bodybuilder wären froh, wenn das so einfach wäre. Aber wenn man regelmäßig Kraftsport macht, wird man dennoch schlanker, straffer und definierter. Schaut auch dieses beeindruckende Foto (Link führt auf die Seite von Instagram) von Kelsey Wells an, obwohl sie auf dem rechten Bild 8kg schwerer ist als in der Mitte, sieht sieht sie dank Sport doch um einiges definierter aus.

2. Dein Gewicht sagt auch nichts über deine Fitness aus

Meist ist das Ziel einer Diät oder einer Ernährungsumstellung ja nicht nur die Gewichtsabnahme, sondern man möchte auch insgesamt fitter werden. Also auch wenn die Waage streikt, kannst du deinen Zielen näher gekommen sein. Beobachte beispielsweise, wie anstrengend das Treppenlaufen zu Beginn war und wie es von Mal zu Mal einfacher wird. Auch das ist ein toller Erfolg!

3. Schwankungen durch den Wasserhaushalt

„Gewichtsschwankungen von zwei bis drei Kilogramm innerhalb weniger Tage oder Wochen sind völlig normal“, sagt Dr. Matthias Riedl, Diabetologe und Ernährungsmediziner im medicum Hamburg (1). Ich lagere besonders während meiner Periode vermehrt Wasser ein. Aber auch an heißen Tagen schleppe ich generell mehr Wasser mit mir rum als im Winter. Und nicht nur das Wasser wird quasi als blinder Passagier mit gewogen, sondern auch der Darminhalt.

4. Kleidung lügt nicht

Spätestens wenn deine Hose locker wird und dein T-Shirt nicht mehr spannt, wirst du wissen: Ich hab habe abgenommen. Noch besser überprüfen kann man das, wenn man ein Maßband zur Hand nimmt und regelmäßig den Umfang von Oberschenkel, Oberarm, Hüfte, Taille und Busen misst. Hier wird man feststellen, dass die Werte weniger werden, auch wenn die Waage mal wieder streikt. So war es zumindest bei mir oft der Fall.




Wenn man all diese Punkte beherzigt, wird man viel zufriedener. Man entwickelt ein Bewusstsein für die wirklichen Erfolge, anstatt jeden Morgen der Waage böse Blicke zu zuwerfen. Denn wenn die Fitness besser geworden ist oder die Kleidergröße schrumpft, dann gilt dieser Erfolg an jedem Tag. Ganz egal, was die Waage meint.
Lässt du dich noch regelmäßig von deiner Waage ärgern oder hast du dich schon von diesem Laster freigemacht? Nein? Probier es doch einfach mal aus. Ich freue mich auch über deine Erfahrungen zu lesen.

Quellen: (1) Apotheken-Umschau

Für euch getestet: BodBot

Fitness-Apps liegen total im Trend und mittlerweile gibt es zahlreiche Apps und Helferlein fürs Smartphone, die schnellen Erfolg versprechen. Doch was können diese Fitness-Apps wirklich?

Ich hab den Play Store von meinem Android-Smartphone geöffnet, ein wenig gestöbert und mir die App „BodBot Personal Trainer: Workout & Fitness Coach (Beta)“, also kurz gesagt „Bodbot“, runtergeladen. Die App gibt es aber auch für Apple-Geräte.

Unbenannt

Die Beschreibung im Play Store hat mich neugierig gemacht:
„BodBot ist ein echter digitaler Personal Trainer, der Trainings auf Ihre Ziele, Ressourcen, körperlichen Fähigkeiten, gewünschten Schwierigkeitsgrade und vieles mehr abstimmt. Jedes Training wird auf das Niveau der einzelnen Übungen abgestimmt, und die Pläne passen sich im Laufe der Zeit an, wenn Sie die Trainingseinheiten beenden oder verpassen.“

Installiert, geöffnet und schon konnte man loslegen.

Zunächst müssen einige Fragen beantwortet werden, damit die App einen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Diese Umfassen zum einen, ob man zu Hause oder im Fitnessstudio trainieren möchte, die Häufigkeit des gewünschten Trainings, die gewünschte Intensität, der aktuelle Trainingszustand und natürlich auch Gewicht und Größe spielen eine Rolle. Zudem kann man eintragen, welche Trainingsgeräte man zu Hause hat bzw. im Training nutzen möchte. Auch welche Ziele man hat, also Fatburning, Ausdauer oder Muskelaufbau, wird ausführlich abgefragt. Man kann auch angeben, ob man bestimmte Körperregionen besonders intensiv trainieren möchte oder einzelne Übungen komplett rausnehmen.


Nach dem man alle Einstellungen vorgenommen hat, muss man noch ein Konto anlegen, damit der Plan auch gespeichert werden kann.

Ich habe mich gestern angemeldet und die App hat einen Plan für mich aufgestellt, nach dem ich erst mal Dienstag, Donnerstag und Samstag trainieren soll. Das Programm berücksichtigt also auch Erholungsphasen. Man kann die Trainingstage auch selber konfigurieren, wenn es einem anders besser passt.

Heute habe ich dann mein erstes Training absolviert.
Das Workout für heute besteht aus 3 Aufwärmübungen, 7 Hauptübungen und 4 Abkühlübungen. Die Anzahl der Übungen variiert an jedem Trainingstag.

Die App ist sehr intuitiv zu bedienen und man sieht sofort, was man machen muss, wenn man mit dem Training beginnt.
Zunächst wir der Name der Übung, ein Bild und die zu wiederholende Anzahl angezeigt. Mit einem Tippen auf das Bild kann man sich ein Video zu der Übung anschauen. Kleiner Minuspunkt: Es wird nicht beschrieben, worauf man besonders achten sollte und es wird auch nicht auf die Atmung eingegangen.
Wenn einem die Übung nicht liegt, kann man diese direkt gegen eine andere austauschen. Es werden immer ein paar Alternativen, passend zur aktuellen Körperregion, angezeigt. Nachdem man die Übung durchlaufen und alle Wiederholungen gemacht hat, gibt es immer eine Pause. Während der Pause läuft ein Timer runter und die App piepst auch wenn es weiter geht oder eine zeitlich begrenzte Übung vorüber ist. Man muss also nicht permanent auf das Display starren während der Übungen. Manche Übungen wiederholt man einmal, andere mehrmals. Nach jedem Durchlauf kann man antippen wie anstrengend die Übung war. Die Anzahl Durchläufe, Anzahl Wiederholungen oder die Zeit für die Übung wird dann direkt angepasst. So kann man für jede Übung seinen individuellen Intensitäts-Level festlegen und kontinuierlich an den Trainigsfortschritt anpassen.

Ich hab als Ziel „Fett verlieren & Muskelaufbau“ und die Intensität 3 von 5 gewählt. Die Übungen waren von mir gut durchführbar, auch wenn ich nicht die gelenkigste bin. Es hat mich alles in allem schon ein wenig gefordert, konnte aber bei den meisten Übungen die Intensität etwas erhöhen. Mit meinem Fitnesstracker habe ich meinen Puls überwachen lassen, der ist leider nicht über 95 hinausgekommen. Für die Fettverbrennung und das Training der Ausdauer wohl kaum ausreichend.
Insgesamt hat das Training knapp 30 Minuten gedauert, ich musste mir aber auch erst die Videos anschauen, damit ich weiß, was ich genau machen muss. Man kann auch weitere Übungen zur täglichen Einheit hinzufügen oder die gewünschte Dauer hochsetzen.

Es gibt auch ein Plus-Paket, dies gibt es ab 5$ im Monat. Dort kann man dann zusätzlich seine Ernährung zu optimieren, es gibt umfangreiche Analyse-Tools um den Fortschritt zu überwachen und noch ein paar mehr Funktionen werden dann freigeschaltet. Die von mir beschriebenen Funktionen sind aber alle im kostenlosen Paket enthalten.

Man kann die Einstellungen auch auf der Webseite von BodBot vornehmen, das Training kann man darüber aber glaube ich nicht starten.

Mein Fazit
Vorteile:

  • Basisprogramm kostenlos
  • leicht verständlich und intuitiv bedienbar
  • Übungen einfach austauschbar
  • Intensität direkt anpassbar
  • Videos zeigen, wie die Übung durchgeführt werden soll
  • Verschiedene Trainings-Ziele auswählbar
  • Integration von vorhandenem Trainingsmaterial wie Hanteln etc.

Nachteile:

  • Keine Hinweise zur Atmung während des Trainings
  • Keine Informationen, worauf man bei den Übungen besonders achten sollte
  • Übersetzung ins Deutsche nicht immer astrein, aber man versteht was gemeint ist

 

Quellenangaben und Bildnachweise: Bodbot-App für Android und BodBot-Webseite

Bulgursalat

Wie gestern versprochen, hier das Rezept vom Bulgursalat.
Als Beilagensalat, zum Beispiel zum Grillen, reicht er sicherlich für 4 Personen. Als Hauptmahlzeit sind es 2 Portionen.

Zutaten
40g Bulgur
150g Mini-Rispen-Tomaten
200g Salatgurke
1/2 TL Brühe
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL Pfeffer, gern mit Zitrone
1/2 TL Paprika rosenscharf
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 TL Dill
1 Prise Salz
1 EL Sesam- oder Olivenöl
Schnittlauch nach Bedarf

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Den Bulgur nach Packungsanleitung kochen. Ich gebe hier den halben TL Brühe hinzu.
Die Tomaten und die Gurke in kleine Würfel schneiden.

Wenn der Bulgur fertig ist, in eine Schüssel geben und die Tomaten und die Gurke ebenfalls hinzufügen. Alle Gewürze und das Öl dazu geben und alles vermengen.

Schon fertig 🙂 Schmeckt besonders gut, wenn er etwas Zeit zum Durchziehen hatte.

Nährwerte: 276 Kilokalorien insgesamt
pro 100g: 3g Fett, 10g Kohlenhydrate (davon 1g Zucker), 2g Eiweiß

Endlich: Sport!

Ich hab es getan! Ich hab endlich meinen Hintern hoch gekriegt!
Mein Mann und ich haben nach dem Grillen beschlossen, eine kleine Runde zu laufen. Ich wollte zwar lieber mit dem Rad fahren, aber die sind noch verstaubt und müssen erst mal fit gemacht werden. Also hab ich meine Nordic-Walking-Stöcke hervorgekramt und wir sind losmarschiert.

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Da Wetter war so herrlich heute, genau die richtige Temperatur zum Laufen, nicht zu warm und auch nicht kühl, so dass man sich etwas wegholt.

Ich musste zwischendurch ein paar kleine Pausen machen, weil ich Schmerzen im Rücken und im rechten Bein hatte. Aber ich hab durchgehalten.  Und die Natur genossen. Immer wieder ging der Blick zur Seite oder nach oben, auf der Suche nach Vögeln.

Die Pausen eigneten sich natürlich hervorragend, um ein paar Fotos zu machen.

Als wir wieder zu Hause angelangt waren und die Auffahrt hinauf liefen, vibrierte mein Fitnesstracker (ich werde berichten) um mir anzuzeigen, dass ich mein Ziel an Schritten erreicht habe. Welch ein Erfolg! Insgesamt war die Strecke 3 Kilometer lang, wir  haben 40 Minuten gebraucht. Natürlich auch wegen der kleinen Pausen. Auf jeden Fall steigerungsfähig.

Unterwegs entdeckten wir noch einen ziemlich großen entwurzeltem Baum, der wohl dem Orkantief „Friederike“ im Januar 2018 zum Opfer gefallen sein muss.

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Jetzt muss ich nur noch dran bleiben.